Nach Bangkok

Gestern hatten wir noch einen netten Familientag und auch Abend. OneNas jüngere Schwester mit Mann und Kindern und zwei weitere Neffen wurden mit Italo-Food bekannt gemacht. Und heute ging es zurück nach Bangkok. Wie abgemacht ging es um 10.00 Uhr los. Zwei Staus brachten den Zeitplan zwar durcheinander aber wir waren noch pünktlich  am Flughafen, um das Auto abzugeben. Wieder in unser „Stammhotel“ dort wunderbar thailändisch gegessen, sehr „pet“ schwitz!!!  Morgen haben wir bis 16.00 Uhr Zeit zum Bummeln, dann gehts zum Flughafen und um 20.35 Uhr OZ heben wir Richtung Abudabi ab. Wieder in Berlin werde ich die Erlebnisse mit Fotos vervollständigen und dann in zwei Jahren weiter schreiben.

Hinterher ist man immer schlauer…

War ja eigentlich klar, dass es mit der Fertigstellung der nonfekschen Mauer nicht gut enden würde. Es war abgesprochen, dass wir ein fertiges Bauwerk bekommen, aber weil von Freitag bis Montag der nonfeksche Karnevalirrsinn stattfindet, hatte keiner der Jungs mehr Lust weiter zu machen.  Stand der Dinge ist eine fertige Mauer mit fertiger Mauerkrone, aber nur die Straßenseite ist zur Hälfte verputzt. Bruder Jan sagte zwar, dass er nach den Feiern weitermachen will, aber das glaube ich nicht. Erst der Fotobeweis wird mich dazu bewegen, Geld zu überweisen.

Zähflüssig

Die Arbeit geht zwar voran, aber weil wir uns noch mit anderen Sachen beschäftigen müssen, ist die ganze Sache etwas zähflüssig geworden. Ich habe deswegen OneNa gebeten höflich aber bestimmt meine Meinung über die Arbeitsmoral kund zu tun. Da Alle mein etwas säuerliches Gesicht sahen, ging es plötzlich wieder in normalem Tempo weiter. Stand der Dinge heute: die Mauer ist rundherrum fertig, die Mauerkrone ist zu zwei Dritteln fertig gegossen, aber die Schalung ist schon komplett fertig. Die Straßenfront ist zur Hälfte verputzt. Morgen soll die Mauerkrone fertig werden und das Verputzen sich dem Ende zuneigen. Wir werden sehen ….

PIZZA

Gestern Abend hat uns unser Ressort-Inhaber gefragt, ob wir Lust haben eine inoffizielle Pizzeriaeröffnung mitzumachen. Da wir noch nichts gegessen hatten, fuhren wir mit. Zwei Belgier, Vater und Sohn, der Sohn mit einer Thailänderin verheiratet, haben einen Laden gemietet, eine Pizzaküche eingerichtet, ein paar Tische und Stühle reingestellt und eine kleine Bar gebaut, fertig ist in Thailand ein kleines Restaurant. Kaum saßen wir, ging ein richtiger Regen los, ich kann nur sagen Nordkap-Reise 500% (nur für Eingeweihte). Aber da gleich eine Testpizza kam, mussten wir uns um diese kümmern. Aussehen sehr gut, Geschmack sehr gut, Backzeit etwas zu kurz. Nach kurzer Diskussion nahm der Wirt die Bestellung auf und wir unterhielten uns prächtig. Dann kam die Pizza und ich kann nur sagen: alle Achtung! In der tiefste thailändischen Provinz eine sehr gute Pizza, wer hätte das gedacht. Die Beiden wollen auch noch Pasta anbieten. War zwar auch meine Idee, dass sowas hier laufen könnte, aber wer zu spät kommt den bestraft das Leben…

Besuch im Krankenhaus

Eigentlich wollte ich heute mit OneNa und Schwiegermama nach Si Sa Ket ins Krankenhaus fahren, um unseren Enkel zu sehen und Geng und seiner Frau zum Kind zu gratulieren. Wir wollten gerade vom Ressort nach Nonfek fahren, da klingelt OneNas Handy, aus ihren Gesten entnehme ich, dass irgendwas passiert ist. Tatsächlich, OneNas Nichte Tau (war hochschwanger) musste in der Nacht ins Krankenhaus gebracht werden und ihr Kind wurde per Kaiserschnitt geholt. Dabei stellte sich heraus, dass das Baby schwer verletzt war. Es wurde sofort mit dem Krankenwagen in die Uniklinik in Ubon Ratchathani gefahren, um operiert zu werden. Was war geschehen? Tau ist vor ein paar Tagen gestolpert und hat sich dabei gestoßen, hat sich aber nichts dabei gedacht und niemandem Bescheid gesagt!!! Also schnell nach Nonfek und dort ein paar Sachen für Tau eingepackt, OneNas Nichte Leb und die Frau von OneNas Bruder ins Auto und weiter nach Si Sa Ket ins Krankenhaus. Mittlerweile Geng  angerufen und uns angekündigt, er weiß auch wo Tau liegt. Ach so ich vergaß zu sagen, dass Si Sa Ket ca. 80 km weit weg ist, also ungefähr 1,5 Std. zu fahren. Im Krankenhaus angekommen hat uns Geng in Empfang genommen und zu den Zimmern geführt. Das Hospital hat die Größe der Charité , also etwas unübersichtlich. Dann begrüßte uns Gengs Frau/Freundin und wir mussten noch ein paar Minuten warten, bis unser Enkel aus der Babystation geholt werden konnte. OneNa ist glücklich. Viele Fotos werden gemacht und dann fahren die drei in ihr Dorf. Wir besuchen nun Tau, die Arme ist total traurig und fertig von der OP. Leb und OneNas Schwägerin beschließen über Nacht da zu bleiben. Das ist in thailändischen Krankenhäusern durchaus üblich. So fahren OneNa und ich Richtung Nonfek um allen zu berichten und für Lebs Kinder etwas Geld dazulassen. In Kantharalak fahren wir zum Lotus und essen Khao ka muh. Nun ist es schon dunkel draußen und ich fahre langsam, wegen der Schlaglöcher. Beim Fahren fällt uns auf, dass nirgends ein Licht zu sehen ist, anscheinend totaler Stromausfall. Dazu muss erwähnt werden, dass seit 2 Tagen ein Sturmtief mit viel Regen und Gewittern übers Land zieht. Und die Blitze zucken schon wieder  am Himmel. Auch Nonfek ist ohne Strom, also wird nur ein kurzer Stopp eingelegt, Lebs Kinder werden versorgt und wir fahren ins Ressort zurück. Heute hat natürlich niemand gearbeitet, da alle sehr betroffen sind und darum um eine Pause gebeten haben. Ist ja wohl klar, dass ich da nichts gegen einzuwenden hatte.

Der Umzug

Lange nichts geschrieben, es gab ein paar Ereignisse, die leider auch berichtet werden müssen. Aber von Vorne. Da wir ja leider noch kein Haus hier haben und eine Übernachtung bei Schwiegermutter für mich nicht mehr in Frage kommt, haben wir hier ein nettes Ressort entdeckt, in dem wir auch dieses Jahr wieder unseren Hauptwohnsitz aufschlagen wollten. Also schon in Berlin Zimmer bestellt und auch bekommen. Schon bei der Ankunft gab es Probleme mit dem Bungalow, er war nicht gereinigt, ein Wasserhahn war abgebrochen und noch einige Mängel mehr. Der Security-Mann holte die Putzfrau aus dem Bett, zeigte uns den Nachbarbungalow und lies diesen für uns fertig machen. Kann ja alles passieren, halb so wild, wir sind ja schließlich in  Thailand und die Übernachtung kostet 500 Bath (12,50 € Stand Oktober 2012) für zwei Personen, inkl. Kaffee und Trinkwasser in Flaschen. OneNa, die einen guten Draht zur Chefin und zur Putzkolonne hat, zog ein paar Erkundigungen ein, was denn hier so los sei und dabei kam nichts Gutes raus. Die Inhaber wohnen nicht mehr auf dem Gelände und darum geht es drunter und drüber, war mir egal, bin ja nur zum Schlafen da. Aber auch das ging nicht mehr, die Bungalows wurden an einschlägige Damen vermietet, diese hatten fleißige Helfer die mit dem Moped Kunden ranschafften. Das Ganze nervte so, dass wir beschlossen nach Alternativen zu suchen und die fanden wir auch. Weil ich nicht immer den selben Weg fahren wollte, bin ich statt recht mal links rum gefahren und da blinkten in typisch thailändischer Manier ein umwickeltes Brückengeländer und ein mit Blinkelampen behängter Baum vor sich hin. Das Willkommensschild nannte Som und Thomas als Inhaber, na wenn das nichts ist…
Thomas und seine Frau Som kommen aus Ulm und haben hier ein nettes Ressort gebaut, etwas teurer (550 Bath) aber dafür erstaunlich sauber, es gibt eine kleine Bar und wenn man möchte Frühstück.
Hier sind wir nun eingezogen, was natürlich einen Tag Verlust bedeutet. Im alten Ressort habe ich mächtigen Putz gemacht und den letzten Tag nicht bezahlt. OneNa meinte zwar, das geht in Thailand nicht, aber wer mich kennt der weiß ja, dass das auch in Thailand geht….
Inzwischen war ja unsere Baucrew nicht faul gewesen, die Mauer ist fertig, es wird gerade die Mauerkrone hergestellt und Morgen soll es ans Verputzen gehen.

Und es gibt es doch – alkoholfreies Bier

Heute waren wir früh dran. Schon um 8.30 Uhr war Nichte Leb da und wollte OneNa abholen. Ich habe aber mein Veto eingelegt, denn das Gefährt erschien mir zu abenteuerlich. Ein Moped mit drei Personen, soweit hier nichts ungewöhnliches, die letzte Person sitzt auf einer Querstange eines kleinen Anhängers, der mit Dünger beladen ist und darauf sitzen dann noch zwei Kinder. Leider gibt es davon kein Foto, ich überlege ernsthaft , dieses Szene nachzustellen, damit man sich das überhaupt vorstellen kann.
Na ja, schon mal wach, gleich gefrühstückt und ab zu meinem Lieblingschinesen. Nein nicht Essen, sondern Teile für meine Wasserleitung besorgen. Irgend ein blöder Winkel oder Verbinder oder Hahn fehlt doch immer…
UND WAS ICH SCHON DIE GANZE ZEIT SAGEN WOLLTE: HIER GIBT ES ALKOHOLFREIES HEFEWEIZEN!!!!
Meine Herren die arbeiten ja im Akkord, die Mauer auf der Straßenseite nimmt Gestalt an. Mein Ziel heute ist eine funktionierende Wasserleitung mit zwei Zapfstellen. Was ist zu tun? Zuerst einen kleinen Graben ausheben, dann provisorisch die Rohre zusammenstecken, um zu sehen, ob alles richtig passt, dann die Rohre und Verbindungsstücke verkleben. Ach ja ich vergaß zu erwähnen, dass hier auch die Frischwasserleitungen aus PVC sind. Darum das Verkleben. Hört sich ganz einfach und auch nicht so anstrengend an, aber der Boden hier hat die Härte von Stein und das Werkzeug wird noch mit der Hand bewegt.  Schippe und Spaten sind im Isaan bei den einfachen Bauern unbekannt, man hat ein recht große Hacke, also Stiel mit Eisen im rechten Winkel zueinander oder einen Stecher, Stiel und Eisen in einer Flucht. Ich musste also mit der Hacke den Rest des Grabens herstellen und da merkte ich doch, dass ich mehr am Schreibtisch sitze, denn mit den Händen arbeite. Früher hatte ich da immer Hornhaut, heute zwei große, natürlich aufgescheuerte Blasen. Egal der Graben ist fertig, die Rohre lose verlegt und nun wird geklebt. Bei uns nimmt man einen Pinsel, um den flüssigen Kleber aufzutragen, hier auch! Aber wie schon der Betonmischer, sieht der hier in Thailand auch anders aus: es ist ein dreigliedriges längliches Teil, mit dem Körper fest verwachsen und wird meist Zeigefinger genannt. Na gut funktioniert auch, nur wie kriege ich den Kleister wieder ab? Und wie giftig ist der eigentlich? Steht alles nur in Thaischrift auf der Büchse. Nachdem ich mit dem Verkleben fertig bin, kommt der entscheidende Test. Strom zur Pumpe, Stecker rein und Start. Die Pumpe läuft kurz an und geht dann wieder aus. Alle lachen. Das wussten sie schon vorher. Aber nun öffne ich den ersten Wasserhahn, die Pumpe läuft wieder an, ein kurzes Zischen, die Luft entweicht aus dem Rohr und ein dicker Strahl klares kühles Wasser läuft in den Garten. Nun ist die Verwandtschaft still. Wie geht das. Ich erkläre, dass ich eine Automatikpumpe gekauft habe, die bei Öffnen des Wasserhahns halt automatisch anspringt und beim Schließen wieder aus geht. Hat man hier normaler Weise nicht, man muss zum Einschalten einen Stecker in die Steckdose stecken und zum Ausschalten diesen wieder ziehen. Das nervt natürlich, wenn der Brunnen 30m vom Wasserhahn entfernt ist. Nachdem ich mir an meinem soeben gebauten Wasserhahn die Hände gewaschen habe, fängt OneNa an Bratkartoffeln zu machen. Dazu haben wir aus Deutschland einen kleinen Gaskocher mitgebracht und hier noch eine schöne Bratpfanne gekauft. OneNas Bratkartoffeln sind echt lecker, schön kross, mit Zwiebeln und Ei, auf Fleisch habe ich hier verzichtet, da es keinen mir genehmen Kühlschrank gibt. Ich esse eine große Portion und die Thailänder wagen sich erst vorsichtig, dann aber mit sichtlichem Wohlgefallen an OneNas Werk.
Inzwischen ist die Mauer an der Straßenseite fast fertig. Gegen meinen Wunsch, wegen des Windes nicht so hoch zu bauen, hat sich die Mehrheit aber locker durchgesetzt. Nun wird sie sieben Steine (1,50m) hoch. Nur an der Straßenseite. Und das ist auch gut so! Man hat schon jetzt das Gefühl auf seinem Grundstück zu sein, ohne von den Nachbarn gegenüber (mit denen wir, wie ich gerade erfuhr, verfeindet sind) begafft zu werden. Und obwohl noch anderthalb Seiten offen sind, hat der Durchgangsverkehr schon deutlich abgenommen. So Werkzeug ist gesäubert, Pumpe bleibt unter Strom, um die Klebestellen unter Druck zu testen, dann wird das abendliche Bier bzw der abendliche Saft verteilt und OneNa und ich fahren nach hause….

Eintrag ins Hausbuch oder eine Fahrt nach Kambodscha

Heute wollte OneNa mich ins Blaue Hausbuch eintragen lassen. Das entspricht so ungefähr unserer polizeilicher Anmeldung. (heißt das noch so?) Geht ganz schnell, Schwiegermutter abholen (die hat da das Obersagen in diesem Buch) und in Khun Han zur Meldestelle. Soweit gings wirklich schnell. Auf der Meldestelle war es erstaunlich leer und OneNa konnte mit ihrer Mutter gleich zu einem Sachbearbeiter an den Schreibtisch. Ich musste dezent im Hintergrund warten. Dieser Beamte sah sich alle Papiere an, wir hatten alle Urkunden auf deutsch und und von unserem guten Freund Grissanan beglaubigt übersetzt auf thailändisch, dann wurde der zweite Beamte geholt, schließlich noch eine junge Beamtin, alle sahen sich die Papiere wiederholt an, dann war mein großer Auftritt. Ich durfte vortreten, einer der Beamten wollte mit seinem Englisch glänzen und fragte mich wie ich heiße und wie alt ich sei, konnte ich aber nicht verstehen, erst als Chan es aus dem Thailändischen übersetzte. Dann endlich kam die Abteilungsleiterin, eine ältere Dame, die war sehr nett und etwas kompetenter. Sie schickte einen der Männer weg, eine Akte zu holen und siehe da, da stand schon das Meiste drin, unser Hochzeitzdatum mein Name etc. Jetzt fehlte nur noch ein Stempel zu meinem Glück. Um sich als Ausländer anzumelden, braucht man logischerweise eine Bescheinigung von der Ausländerbehörde. Ist ja bei uns auch nicht anders. Na gut, fahren wir eben da hin und holen uns das Papier. Ich sehe den Tag schon als Urlaubsverlusttag und füge mich in das Unvermeidliche. Nicht vergessen, zwei Passbilder machen zu lassen. Die 40 Km schaffen wir auch noch, Gas geben…Aber 40 Km in Thailand sind nicht 40 Km in Deutschland. Nach einer dreiviertel Stunde sah ich das Schild „Si Sa Ket Immigration Office“, an der nächsten Möglichkeit den berühmten U-Turn gemacht, zurück bis zum Schild und abgebogen, aber schon nach wenigen Metern war klar, hier stimmt was nicht. Aber Buddha sei Dank war auch hier in der Einöde ein kleiner Nudelstand, an dem gerade ein Polizist Pause machte. Anhalten und Fragen, Schulterzucken und wildes Gestikulieren. Dann sagte Chan zu mir, dass die Behörde umgezogen ist, noch ca. 45 Km Richtung kambodschanischer Grenze. Wollte ich mir nicht antun, wurde aber von Chan und ihrer Mutter überstimmt.  Ich sage den beiden, dass ich nicht glaube, dass wir irgendein Papier bekommen und fuhr los. Irgendwann kam der Abzweig Richtung Kambodscha. Eine Straße mit vier Ziffern, da wußte ich was mich erwartet. Es gibt ein Nummernsystem von ein- bis vierstelligen Zahlen, die Einstelligen gibt es nur in Bangkok und Umgebung, das sind meistens gut Ausgebaute 6 – 8 spurige Autobahnen. Die Zweistelligen entsprechen unseren Bundesstraßen und sind oft autobahnähnlich vierspurig mit Mittelstreifen, die Dreistelligen sind zweispurigen Bundesstraßen ähnlich, können aber schon mal etwas holprig sein, die Vierstelligen aber spotten jeder Beschreibung. Wir haben Beweisfotos (EDGE) man muss teilweise langsamer als Schrittgeschwindigkeit fahren!!! um der Selbstauflösung des Autos vorzubeugen. So fuhren wir durch eine wunderschöne Landschaft, langsam kamen die Grenzberge näher, da war auch schon ein vorgeschobener Armee-Checkpoint. Die Soldaten sahen sehr gelangweilt aus, freuten sich einen Farang zu sehen und bestätigten uns richtig zu fahren.  Nach einer Weile wurde es sehr bergig, aber die Straße hatte plötzlich einen neuen Belag, kein Schlagloch mehr, wunderbares Fahren.  Aber nach kurzer Zeit war die Herrlichkeit vorbei, wir waren in einem Grenzort (Name vergessen), aber wo war das Büro? Auch hier wieder lachende Soldaten, die erkärten uns, dass wir schon zu weit gefahren seien und zurück müssen, bis zu einem weißen Haus. Okay also zurück und tatsächlich, nach den genannten 2,5 Km sah ich das Schild „Si Sa Ket Immigration Office“. Ein funkelnagelneuer Gebäudekomplex, der Parkplatz war für ungefähr 25 -30 PKWs ausgelegt, aber total leer, ist heute geschlossen? Nein bis 17.00 Uhr geöffnet. Nichts wie rein. Drei Beamte sitzen vor PCs, einer kommt sofort zu uns, Chan schildert das Problem und unseren Wunsch, sie zeigt das Musterpapier, welches wir in Khun Han bekommen haben, der Beamte lächelt und schüttelt den Kopf, meinen Pass bitte, er blättert und findet natürlich kein Visum, sondern nur einen Einreisestempel. Ein Visum benötigt man erst, wenn man länger als 30 Tage bleiben will, das kostet dann aber auch 60,-€. Darum habe ich keins, weil wir nur 29 Tage bleiben. Ohne Visum gibt es aber kein Papier von der Ausländerbehörde, dass hätten die in Khan Han wissen müssen, er sagt aber auch zur Entschuldigung, dass es hier doch noch sehr selten ist, dass sich Ausländer niederlassen. Ich wusste es ja vorher…Wir redeten noch etwas über die Bedingungen, sich als Rentner anzusiedeln, dabei bestätigte er mir die Infos, die ich hatte. Zu Abschied wünschte er noch alles Gute und ich solle doch nächstes mal mit Visum wiederkommen. Die Rückfahrt verlief unspektakulär, in einem kleinen Dorf machten wir eine Essenspause, dann gings aufs Grundstück. Wow die Jungs haben auch ohne uns super gearbeitet. die Mauer auf der rechten Seite (von der Straße aus gesehen) ist fertig und ein kleine Stück Graben für meine Wasserleitung war auch schon da. Noch etwas Smalltalk und dann ins Hotel. Eigentlich nichts gemacht und trotzdem müde….